Die Gesundheitsvorsorge in Salzburg wird mit einer zusätzlichen Million Euro in jedem einzelnen Jahr bis 2014 weiter gestärkt. Vier konkrete Schwerpunkte sind dabei die Herz-Kreislauf-Prävention, die Reduzierung psychischer Erkrankungen, die Zahngesundheit von Kindern und der Brustkrebsvorsorge.Auch in schwierigen Budgetjahren sei im Bereich Gesundheitsförderung und -vorsorge nie gekürzt worden. Die Gelder konnten im Gegenteil sogar von rund 900.000 Euro im Jahr 2004 auf rund 1,1 Millionen Euro im Jahr 2008 gesteigert werden. Auch für 2009 ist mit rund 1,5 Millionen Euro eine deutliche Ausweitung vorgesehen. Neben der Modernisierung der Salzburger Spitäler und damit der Krankenbehandlung sind die gezielte und nachhaltige Gesundheitsförderung sowie Prävention ein zentrales Anliegen der Salzburger Gesundheitspolitik.Viel könne auf der Ebene des individuellen Verhaltens vom Einzelnen getan werden - also mit mehr Bewegung, gesunder Ernährung und besserem Umgang mit Stress. Viel mehr aber könne noch in gesundheitsfördernde Lebenswelten investiert werden, sei das im Kindergarten, in der Schule, im Betrieb oder in der Gemeinde.
Noch zu wenig erreicht werden in Salzburg die Gruppe der sozial Benachteiligten und Migranten. Personen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status lebten ungesünder, erkrankten häufiger und würden früher sterben. Auf diese Gruppen verstärkt zu achten, entspreche einem internationalen Trend. Diese Gruppe sei auch über schriftliche Medien, Broschüren oder auch Vorträge kaum anzusprechen. Hier sollten im erweiterten Schwerpunkt zur Herz-/Kreislaufprävention und auch bei der Zahngesundheitsförderung nach neuen Wegen gesucht werden.





